Im Projektmanagement wird die Planung in 7 systematisch aufeinander aufbauenden Schritten vollzogen:
1. Identifizierung der Arbeitspakete
Aktivitätenliste erstellen
Arbeitspakete schnüren
Arbeistpaketbeschreibung anfertigen
2. Projektstrukturplan
Die geschnürten Arbeitspakete werden in eine sinnvolle Strukturierung gebracht. Üblicherweise stellt man den Plan als Baumdiagramm dar. Oben steht der Projektname, in Ebene 2 gibt es Oberbegriffe, in Ebene 3 finden sich die den Oberbegriffen zugeordneten Arbeitspakete.
Erstellung einer Vorgangsliste mit der Auflistung aller Arbeitspakete mit Vorgangsnummer, AP-Name, Vorgänger (Reihenfolge) und Dauer in Tagen. Daraus erstellt man dann das Gantt Diagramm.
3. Gantt Diagramm
4. Netzplan
5. Kapazitätsplan
6. Kostenplan
7. Qualitätsplan
Ein Qualitätsplan ist im Projektmanagement ein Dokument, in dem die Maßnahmen zur konstruktiven Qualitätssicherung (beispielsweise Entwicklungsrichtlinien) und analystischen Qualitätssicherung (beispielsweise Test oder Review) konkret für ein Projekt geplant werden. Die Art der Maßnahmen ist vom jeweiligen Projektprodukt (Projektergebnis) abhängig. Je nach Projektgröße ist ein spezieller Qualitätsmanager für die Entwicklung und Abstimmung des Qualitätsplans, sowie der Ausführungssteuerung der Qualitätssicherungsmaßnahmen zuständig.
Es gibt Überschneidungen zwischen Projektplan und Qualitätsplan, abhängig davon, welcher Art das Projektmanagement ist. Es ist die Aufgabe des Qualitätsmanagers im Projekt die Qualität von Prozessen und Projektergebnissen sicherzustellen.
Regelmäßige Risikoanalysen vor und während der 4 Projektphasen sollten durchgeführt werden.
Best Practise
Der Begriff best practice, auch Erfolgsmethode genannt, stammt aus der angloamerikanischen Betriebswirtschaftslehre und bezeichnet bewährte, optimale bzw. vorbildliche Methoden, Praktiken oder Vorgehensweisen im Unternehmen. Es geht um die Sammlung von Lösungen in einem Pool,um Fheler nicht ein 2. Mal zu machen.
Enterprice 2.0 Projekt
Enterprise 2.0 bezeichnet im engeren Sinn den Einsatz von sozialer Software zur Projektkoordination, zum Wissensmanagement und zur Innen- und Außenkommunikation in Unternehmen. Diese Werkzeuge fördern den freien Wissensaustausch unter den Mitarbeitern; sie erfordern ihn aber auch, um sinnvoll zu funktionieren.
Im weiteren Sinn umfasst der Begriff nicht nur die Werkzeuge selbst, sondern auch die Tendenz der Unternehmenskultur weg von der hierarchischen, zentralen Steuerung und hin zur autonomen Selbststeuerung von Teams, die von Managern eher moderiert als geführt werden
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